»Dieser Ansatz bzw. Lösungsvorschlag weist enormes Potenzial auf und kann / wird einen Fortschritt in der Automatisierung von sämtlichen Schweiß-Verfahren aufweisen. Die aufgezeigte, präzise Lasersensorik in Kombination mit der synchronisierten Drehachse können die stabile Qualität (später auch Quantität) steigern und somit Kosten optimieren.«

René Köke – Geschäftsführer DEWE Stolz Energiesysteme GmbH

DEWE Stolz Energiesysteme GmbH

Kontakt am KI-Fortschrittszentrum

Werner Kraus

Rohrverbindungen automatisiert Schweißen

Quick Check

Ausgangssituation

Geschweißte Rohrverbindungen werden zum einen in klassischen Heizungsverteilern und zum anderen in Fernwärmeübergabestationen eingesetzt. Diese Rohrverbindungen werden manuell geschweißt, da es aktuell keine kosteneffektive Automatisierungslösung gibt, die vorhandenen Fertigungsabweichungen ausgleichen kann. Deshalb kann die Automatisierung diese Verbindungen ein erhebliche Kostenersparnis darstellen.

Lösungsidee

Die Bauteile werden in eine gesteuerte Drehachse gespannt. Ein am Roboter montierter Lasersensor erfasst das Bauteil während der Rotation. Aus den Messdaten werden Abweichungen und Toleranzen berechnet und kompensiert. Der Roboter passt seine Schweißbahn in Echtzeit an, wodurch auch abweichende Bauteile geschweißt werden können.

Umsetzung der KI-Applikation

Automatisierbare Baugruppen bestehen aus Grundrohr und Flansch. Ein am Roboter montierter Lasersensor tastet kontaktlos Rohr und Flanschfläche ab, bestimmt daraus den Schnittpunkt und berechnet einen Referenzpunkt. Definierte Offsets legen die Schweißbahn fest. Der Roboter koordiniert Schweißquelle und Drehachse synchron, führt die Naht aus und gewährleistet einen vollständig automatisierten Prozess.