Supervised Autonomous Welding

Quick Check

Ausgangssituation

Sortiertöpfe liefern Schüttgut in hoher Stückzahl in gewünschter Orientierung für produzierende Maschinen. Da die zu sortierenden Bauteile stets unterschiedlich sind, werden die Sortiertöpfe unter hohem manuellen Arbeitsaufwand gefertigt. Doch eine Automatisierung wird notwendiger, denn es mangelt an Fachkräften, die Einarbeitungszeit in der Fertigung pharmazeutischer Produkte ist lang und die körperliche Belastung beim Schweißen und Schleifen ist hoch. In diesem Projekt sollte deshalb untersucht werden, ob ein pharmagerechtes Schweißen solcher Sortiertöpfe mit geringem Programmieraufwand durch Roboter möglich ist.

Lösungsidee

Die nötigen Arbeitsschritte, um einen Sortiertopf zu fertigen, sollten dokumentiert und die am einfachsten automatisierbaren herausgearbeitet werden. In einem weiteren Schritt sollte dann eine Anlage entwickelt werden, die in der Produktion unterstützen kann.

© Fraunhofer IPA
Positionierung der Wolframelektrode (Schweißbrenner) zu einer Kehlnaht.

Nutzen

Die Innovation liegt darin, automatisierte Fertigungstechnologien auf Stückzahl 1 zu transferieren. Dies hat das Ziel, die Prozesssicherheit zu erhöhen, das Know-how der Facharbeiter zu konservieren sowie Mitarbeiter gesundheitlich und körperlich beim Fertigungsprozess zu entlasten. Weiterhin können Fertigungstechnologien weiterentwickelt werden, die bislang in weniger anspruchsvollen Applikationen als der Pharmabranche erforscht werden.

Umsetzung der KI-Applikation

Bei der Analyse der Arbeitsschritte wurde festgestellt, dass die Schweißarbeiten ein sehr hohes Maß der Fertigungstiefe in Anspruch nehmen. Um diesen Prozess zu erleichtern, wurde ein Schweißroboter so angepasst, dass dieser die Fertigung von Sortiertöpfen wie auch den Wunsch nach geringen Rüst- und Programmierzeiten in der Pharmaindustrie umsetzen kann.

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